Souveränität


So, meine Lieben. Diesen Abend eurer Zeit werden wir über das reden, was man Souveränität nennt. Da wir wissen, dass ihr über das Opfer- sein spracht, werden wir auch das diskutieren. Doch was viel wichtiger ist als das, was ihr „Opfer-sein“ nennt, ist eure Souveränität. Wenn ihr wirklich versteht, wie ihr eure Realität erschafft, dann werdet ihr auch wirklich verstehen, dass der Opferstatus kein Thema sein kann.


Wenn man bedenkt, wie ihr das Leben in dieser Dimension der Wirklichkeit kennt, so ist es sehr leicht, sich in die Dramas und Geschichten zu verstricken. Ihr seid so sehr darin eingebunden, dass ihr die grundlegende Wahrheit über euch selbst vergesst.

Eure Wahrheit ist; ihr seid in jedem Jetzt, in jedem Moment tatsächlich ein perfekter, ewiger Ausdruck der Schöpfung. Da gibt es keine Ausnahme. Ihr seid grossartige, multidimensionale, spirituelle Wesen, die dieses wundervolle Spiel „Menschliches Leben im Jetzt“ spielen.

Die Wahrheit ist: ihr erschafft absolut jeden Teil eures Lebens. Ihr erschafft es mit euren Gedanken, das heisst, mit euren Ideen-Konstrukten. Einige davon sind universeller Art, das sind Konsens-Realitäten. Die erschafft ihr mit euren vereinten Wünschen und tatsächlich auch mit euren Ängsten.

Wenn ihr das erkennt, werdet ihr feststellen, dass der Mythos von der Opferrolle und die Mythen darüber, wie ihr eure Leben führt, ein Witz sind: Ihr wurdet in eine Familie hineingeboren und die wiederum hat ihre eigenen Ideen, ihre eigenen Mythen.

Ihr seid mit diesen Ideen-Konstruktionen aufgewachsen. Dadurch erschafft ihr ein weiteres Paradigma, eine weitere Ideen-Konstruktion. Man könnte sagen, dass eure Ideen und Glaubensvorstellungen über die Wirklichkeit das Haus darstellen, in dem ihr wohnt. Die Wirklichkeit also wird mit euren Vorstellungen geschaffen, die Vorstellung darüber wer ihr seid und die Vorstellungen darüber, was ihr glaubt, wie die Realität aussieht, die Realität, worüber ihr euch geeinigt habt.

Diese Vorstellungen sind nur Energie-Formen – eure Gedanken sind Energie-Formen und eure Emotionen sind das, was diesen Gedanken- formen Macht verleiht, egal, ob diese Emotion ein Gefühl der Freude, der Liebe oder ein Gefühl der Angst ist. Wir erinnern euch daran, dass alles, was nicht ein Ausdruck der Liebe ist, ein auf Angst begründetes Gefühl ist. Wenn ihr soweit mit dieser Hypothese, die wir ausführen, einverstanden seid, könnt ihr erkennen, dass ihr unmöglich ein Opfer sein könnt, wenn ihr alles selbst erschafft.

Jetzt hören wir euch sagen; „Wenn wir alles selbst erschaffen, warum sollte ich in meinem Leben Tragödien, Unglück und Dramas erschaffen? Oder warum würde ich mir für mein Leben einen Ort aussuchen, wo Krieg und Hunger, Missbrauch und Folter herrscht? Warum sollte ich in eine Wirklichkeit, wie wir sie heute wahrnehmen, hineingeboren werden wollen?

Nun, hier möchten wir euch einmal mehr auf ein grösseres Bild aufmerksam machen. Ihr hab nicht nur ein Leben. Ihr habt tausende von Leben. Ausserhalb dieses Raum-Zeit-Kontinuums finden diese Leben alle zur gleichen Zeit statt – simultane Wirklichkeiten. Und ihr, die ihr mächtige, spirituelle Wesen seid, kommt wieder und wieder in diese Schwingung des Lebens.

Einer der Gründe warum ihr immer wieder herkommt, ist wegen der Intensität der Schwingung E-Motion genannt; Energie in Bewegung (energy in motion). Der grössere Teil eures Wesens unterscheidet nicht zwischen guten und schlechten Emotionen. Da sind es ganz einfach Erfahrungen. Bedenkt, dass ihr in diesem Moment eurer Zeit nicht nur diese, auf diese Weise wahrgenommene Wirklichkeit erfahrt. Ihr seid tatsächlich gleichzeitig auf hunderte von anderen menschliche Leben fokussiert.

Wir sollten auch hinzufügen, dass ihr gleichzeitig in allen anderen Dimensionen der Wirklichkeit existiert. Ihr existiert auf allen Ebenen bis hin zur Leere der Schöpfung. Wahrlich, so erhaben und mächtig, so erstaunlich wunderbar seid ihr. Ihr seid und wart nie ein Opfer. Ihr seid und wart nie alleine. Ihr seid in jedem Jetzt ein perfekter, ewiger Ausdruck des Schöpfergeistes, von Gott/der Göttin, dem ALLES WAS IST. Das ist, wer ihr seid. Das ist eure Wahrheit. Welch mächtige, mächtig kreative Wesen!

Wenn ihr bedenkt, was ihr in jedem Moment erschafft, meist unbewusst, dann könnt ihr euch vorstellen, wie es sein wird, wenn euch vollständig bewusst ist, wie, warum und was ihr tut um zu kreieren. Das ist äusserst aufregend, wirklich!

Ihr hört auch viel über Vergebung. Nun, in einem äusserst unlimitierten Verständnis ist das Konzept der Vergebung höchst einschränkend. Denn wenn ihr für eure eigenen Schöpfungen die Verantwortung übernehmt, gibt es nichts zu vergeben.

Wenn ihr über Vergebung überhaupt reden wollt, dann solltet ihr eher bedenken, wie ihr euch selbst vergeben wollt. Doch auch das ist wiederum ein limitierendes Konzept. Da, wo ihr euch für euer Verhalten schuldig fühlt, da erkennt und gesteht ihr den anderen Menschen deren Souveränität nicht zu und ganz besonders nicht die Souveränität der Mitschöpfer eures täglichen Lebens.

Was auch immer andere Menschen zusammen mit euch in euren Leben erschaffen, sie tun es für ihre eigene Erfahrung. Wenn ihr euch eure Eltern aussucht, wenn ihr euch eure Geschwister aussucht, usw. sogar wenn ihr euch eure Gene aussucht, also euer genetisches Erbe, welches ihr ausgewählt habt, dann wägt ihr sorgfältig die Möglichkeiten dieser Wahl ab. Ihr wählt sorgfältig eure möglichen Beziehungen aus. Seht ihr?

Wir wissen, dass ihr euch alle für das eine oder andere Verhalten in eurem Leben, jemandem gegenüber den ihr liebt, geliebt habt oder hättet lieben sollen und es nicht getan habt, schuldig fühlt.

Doch seht, Schuld ist ganz einfach eine noch nicht gelernte Lektion. Die Lektion liegt darin, dass ihr alles co-kreiert. Ihr seid nicht der Richter über den Lebensweg, die Wünsche, die Lebensmodalitäten, die Erfahrungen oder die jeweils getroffene Wahl von jemand anderem.

Wenn ihr wirklich gelernt habt, das was ihr seid zu ehren, wenn ihr jede Facette eures Seins ehrt, wenn ihr eure göttliche Wahl ehrt, dann werdet ihr automatisch auch die Wahl von allen anderen ehren und würdet euch nicht anmassen, die Verantwortung für jemand anderen zu übernehmen.

Einige übernehmen die Verantwortung für andere und sagen; Es ist ja nur ein Kind, ein Baby. Wie kann ich für ein Baby nicht verantwortlich sein?“

Ob nun die Seele in den Körper eines Kindes eingehüllt ist oder im Körper eines älteren, gebrechlichen Menschen, macht keinen Unterschied. Das Alter der Seele ist immer gleich. Es gibt keine junge oder alte Seelen. Anerkennt das göttliche in allem ausserhalb von euren begrenzten Erfahrungen und eurem begrenzten Wissen. Liebt bedingungslos und seid absolut unterstützend, somit ehrt ihr die Erkenntnis, dass es keine Opfer, sondern nur Freiwillige für eine Erfahrung gibt.

P’taah: Nun gut, meine Lieben. Zeit für Fragen.

F: Okay. Ich hätte gerne von dir ein Beispiel, woran wir erkennen können, ob wir für unser Leben vollumfänglich die Verantwortung übernehmen.

P’taah: Wenn ihr niemand anderem für das, was passiert, die Schuld zuweist.

F: Aber wie weiss ich, dass ich das nicht auf einer unbewussten Ebene doch tue.

P’taah: Oh, Geliebter, wir denken, dass du ganz bestimmt weisst, wenn du jemand anderem die Schuld zuschiebst. Ganz bestimmt weißt du das. Dann übernimmst du sicher nicht die Verantwortung.

Wir möchten euch daran erinnern, dass es keine Unfälle gibt und auch keine Zufälle. Nun, es ist oft eure natürliche Reaktion, dass ihr anderen Leuten die Schuld gebt. Doch wir meinen, dass es euch nicht wohl ist dabei, wenn ihr die Schuld von euch weist. Da ist ein ziemlich flaues Gefühl im Bauch dabei, selbst dann, wenn ihr etwas zu einer Zeit geschaffen habt, als euch diese Zusammenhänge noch nicht bewusst waren.

Wenn Ihr euer Leben betrachtet, vergangene Begebenheiten und den damit verbundenen Schmerz und ihr erkennt, wo ihr die Schuld jemand anderem zugewiesen habt, dann hattet ihr es zu der Zeit nicht besser gewusst, als die Schuld auf jemand anderen zu schieben. Es ist so, dass ihr alle sehr oft in der Vergangenheit lebt. Die meisten von euch werden von vergangenen Begebenheiten, vergangenen Emotionen, vergangenem Schmerz und vergangener Angst getrieben.

Doch wie auch immer, ihr könnt etwas nicht un-wissen, ihr könnt es nicht verlernen. Ihr könnt es für eine Weile nicht beachten, doch wenn euch bewusst ist, dass ihr kein Opfer seid und ihr trotzdem die Schuld von euch weist, dann werdet ihr erkennen, dass euch das Gefühl des Unwohlseins ziemlich bald langweilen wird.

Habt ihr aber die Verantwortung übernommen, die Werturteile ausgeglichen, die ihr über euch selbst und über eure Kreation dieser Begebenheit habt, oder die Begebenheiten, die ihr mit anderen zusammen erschaffen habt und die euch Schmerz gebracht haben; wenn ihr also die Werturteile ausgleichen könnt, euren Dank und euren Segen dem Gott/der Göttin, der/die ihr seid, für die Gelegenheit zum Wachsen zum Ausdruck bringt, werdet ihr erkennen, dass das ein sehr gutes Gefühl ist. Die Gelegenheit für eine Erkenntnis, zum Wachstum, dazu euer höchstes Potential zu erfüllen, zu dem werden, was ihr seid, ist ein äusserst kraftvolles Gefühl. Denn dann seid ihr wirklich eigenverantwortlich. Dann seid ihr wahrhaftig in einem Zustand, wo ihr euch dem hingebt, was ihr seid. Das ist der höchste, der machtvollste Zustand im gesamten Universum. Das ist die euch innewohnende Macht; der göttlichen Energie erlauben, sich zu entfalten. Beantwortet das deine Frage, Geliebter?

F: Ja, Ich danke dir.

P’taah: Gut.

F: Wenn du dich in einer Gruppe von Leuten befindest, die sich alle wegen demselben Grund als Opfer fühlen, hat dann diese kollektive Opferhaltung einen Einfluss auf alle Leute dieser Gruppe? Wenn sich nur einer dieser Gruppe als Opfer fühlen würde, wäre es einfacher, damit umzugehen oder wird es durch ein kollektives Gefühl erschwert?

P’taah: Kollektive Gefühle sind immer sehr machtvoll. Darum ist es wie Beton, wenn ihr eure Welt betrachtet, euer kollektives Bewusstsein, eure Ideenkonstrukte über eure Welt, wie sie sein soll und wie ihr denkt, dass sie ist. Denn wenn ihr euch alle einig seid, dann ist das natürlich sehr stark. Doch egal, wie stark das Kollektiv ist, dein freier Wille und deine Souveränität ist mächtiger. Denn du bist die zentrale Sonne deines Universums. Obwohl du von Leuten umgeben sein magst, die sich einem Opfer-Bewusstsein angeschlossen haben, ist die Tatsache, dass Du dich daran nicht beteiligst sehr machtvoll. Verstehst Du?

F: Dann lässt man sich von seiner inneren Stimme leiten?

P’taah: In der Tat, ganz und gar. Denn du bist die zentrale Sonne deines Universums. Du erschaffst es dir absolut selbst. Solltest Du jedoch ebenfalls in das, was man Opfer-Bewusstsein nennt, einstimmen, dann ist das auch in Ordnung. Das wird nicht verurteilt. Es ist sehr einfach, in diese Rolle zu fallen. Schaut euch euer Land an, hm? Doch du hast die absolute Macht und eine Wahlmöglichkeit. Das ist Teil deines souveränen Wesens, Teil deiner Macht, dass du in jedem Moment eine Wahl hast. Selbst dann, wenn du dich dabei ertappst, dass du in alte Verhaltensmuster zurückfällst, kannst Du dir sagen, „Ah-ha. Das muss nicht sein!“ Dann wechselst du einfach deinen Fokus und bringst dich zurück in deine Mitte, zurück zu dem, der du in Wirklichkeit bist.

F: Spürt man dann keinen Schmerz im Bauch, im Solar-Plexus? Wenn du dich in einer unangenehmen Situation befindest und du fühlst nur ein kleines bisschen Furcht oder Unwohlsein und du fühlst das in deinen Bauch, bedeutet das, dass du immer noch beteiligt bist?

P’taah: Das bedeutet einfach, dass du Angst hast, etwas Falsches zu tun. Erinnerst du dich, worüber wir sprachen? Ich sagte, dass Du noch nie irgendetwas in deinem Leben falsch gemacht hast und dass du noch nie eine falsche Wahl getroffen hast. Nie!

F: Dann sollen wir also diese Gefühle einfach ignorieren?

P’taah: Oh, auf keinen Fall! Anerkenne die Angst. Das ist nur das Baby in dir, das Angst hat, es könnte etwas falsch machen, dass es nicht mehr Wert wäre, geliebt zu werden. Oder es hat Angst, es würde Schmerz verursachen. Macht das für dich Sinn, geliebtes Wesen?

F: Ja!

F: Hat man nicht manchmal ein starkes Mitgefühl mit den Opfern, mit denen man zu tun hat?

P’taah. Sehr oft. Und das hat nicht nur ein Gesicht, genauso wenig, wie die Liebe nur ein Gesicht hat. Und du wirst erkennen, was angemessen ist, wenn du immer deinem Herzen folgst.

F: Ich habe Freunde, die hatten Entführungs-Erfahrungen und sie sind an einem Punkt angelangt, wo sie in Betracht ziehen, dass sie zu einem früheren Zeitpunkt der linearen Zeit als sie sich jetzt befinden, oder bevor sie geboren wurden, oder irgendetwas Ähnliches, sich diese Erfahrung ausgesucht hatten. Trotzdem haben sie Mühe. Sie fühlen sich heute als Opfer, weil sie die Situation nicht mehr verändern können. Mit anderen Worten, sie haben wohl diese Abmachung damals getroffen, aber jetzt möchten sie sie nicht mehr einhalten. Wie kann man eine solche Abmachung verändern.

P’taah: Nun gut. Zunächst einmal ist der Grund, warum sie diese Abmachung ändern wollen Angst. Wenn es eine liebende Zusammenkunft wäre, warum würden sie sie verändern wollen? Wenn du die Angst veränderst, veränderst du die Wirklichkeit. Wenn du gänzlich von Angst getrieben bist, dann ist das alles, was du erkennen kannst. Das ist das Spiegelbild, das du erhältst. Wenn du die Wahrnehmung veränderst und wenn du in einem Gefühl der Liebe, des Annehmens bist und du dich dir selbst ergibst, nämlich dem, der in jedem jetzigen Moment ein perfekter, ewiger und souveräner Ausdruck der Schöpfung ist, dann fühlst du dich sicher genug, um von einem Ort der Liebe und des Annehmens heraus zu handeln und die ganze Erfahrung verändert sich in einen Akt der Liebe und des Annehmens. Macht das für dich Sinn?

F: Oh, absolut!

F: Der Holocaust: Ist das im Bewusstsein von allen Leuten gewachsen, die darin verwickelt waren oder war das von den beteiligten Seelen vor ihren Leben so geplant? Wie kann etwas so Furchtbares geschehen?

P’taah: Das war eine Wahrscheinlichkeit. Es haben auch mehrere Generationen darauf hingearbeitet. Es ist nicht plötzlich geschehen. Denn schau, Angst erzeugt Angst, erzeugt Angst. Wir möchten anmerken, dass diese Zeit ziemlich aussergewöhnlich war, weil sie Ausdruck des letzten Teils eines Zyklus vor der Transformation war. Du weißt, dass in der Geschichte eurer Völker an diesem, heutigen Tag Schlimmeres geschieht. Es passiert exakt das Gleiche.

F: Kannst du darüber mehr sagen?

P’taah. Die Menschheit ist zum jetzigen Zeitpunkt sehr langsam im Lernen.

F: Meinst du Bosnien, oder...

P’taah. Und in eurem Afrika. Okay? Nichts verändert sich und doch verändert sich alles.

F: Aber das ist weder gut noch schlecht.

P’taah: Es ist nicht gut oder schlecht. Es war eine ziemlich grosse Erfahrung wobei viel über Souveränität gelernt wurde.

F: Könntest du Souveränität definieren?

P’taah: Frei bestimmt. Wahlfreiheit. Souveränität bedeutet zu wissen, dass du alles absolut selbst erschaffst.

F: Meinst du damit, dass Angst gleichbedeutend mit gefühl ein Opfer zu sein ist? Und wenn wir das und die Tatsache, dass wir Mitschöpfer sind erkennen, dass dann beides gleichzeitig verschwindet?

P’taah. In gewisser Weise. Der Zusammenhang ist nicht zwingend. Du kannst völlig von Angst getrieben sein, ohne dabei ein Opfer sein zu müssen. Die Machthungrigen ein eurer Welt leben in Angst, machtlos zu sein. Die, die nehmen, was ihnen nicht gehört, haben Angst, nicht genug zu haben. Die, die missbrauchen, wurden missbraucht. Das alles ist Angst.

Was immer keine Liebe ist, ist Angst. Wenn du diese Angst annehmen kannst, wenn du ihr auf den Grund gehst, egal, welcher Ausdruck die Angst auch immer annimmt – sei es Ärger, Machthunger, aneignen von Dingen, die einem nicht gehören, Kriegstreiben, was auch immer - Das Individuum hat eine Hauptangst und die ist, dass es der Liebe nicht wert ist. Alles begründet sich darauf.

Ihr mögt jetzt sagen, dass klingt abgedroschen und platt, doch wir sagen euch das aufgrund unseren sehr tiefen und intimen Erfahrungen mit den Menschen. Wenn ihr alle Facetten eures Wesens annehmen könnt, wenn ihr lernt alle Facetten eures Seins zu lieben, die euch bisher nicht liebenswert erschienen und wenn ihr euch den kleinen Jungen, das kleine Mädchen in euch ansehen könnt, das in unglaublicher Angst lebt, dass es nicht Wert ist, geliebt zu werden oder zu lieben, dann geliebte Wesen, dann werdet ihr eure Macht und eure Souveränität wahrnehmen. Dann lebt ihr eure göttliche Energie. Dann kommt ihr ins Gleichgewicht, öffnet eurer Welt euer Bewusstsein und erkennt das, was man Erleuchtung nennt. Dieses scheinbar unerreichbare Ziel ist das natürliche Ergebnis, wenn ihr absolut liebt, wer ihr seid. Ist das für euch klar?

F. Ja. Alle Erfahrungen lieben und sich dem Jetzt hingeben, das ist es. Und die Liebe schätzen, die gewonnen wird, wenn wir uns allen miterschaffenen Aspekten unseres Lebens ergeben?

P’taah: Absolut.

F: Ich meine jeden Aspekt unseres Lebens.

P’taah: Absolut. Denn schau, deine Souveränität wahrzunehmen, bedeutet, dass du anerkennst, dass alles absolut deine eigene Schöpfung ist, jeder Teil deines Lebens. Wenn du dir angewöhnst im Jetzt, mit allem was geschieht umzugehen, dann wirst du nicht mehr an dem hängen, was du Vergangenheit nennst. Wenn du dich fragst; „Wie fühlt es sich an?“, wirst du erkennen können, was gerade abläuft.

Du gehst einfach in die Stille und zum Schmerz oder zur Angst und übernimmst dafür die Verantwortung, gleichst die Werturteile aus und umarmst dich und deine Gefühle. Du lässt es einfach geschehen. Das bedeutet „aufgeben“. Du lässt es zu und sagst; „so bin ich“. Siehst du? Wenn du es geschehen lassen kannst - und du kannst das nicht tun. Du kannst eigentlich nichts dazutun. Auch das ist wiederum ein Geschehen- lassen. Das ist die Energie der Göttin. Aufgeben, hmm? - Automatisch bist du zurück in deiner Mitte, bereit für das nächste Jetzt in Liebe, Friede, Freude und Harmonie: Schätze das Jetzt und seine Schönheit mit einer spielerischen Haltung und bleib im Fluss von einem Jetzt zum nächsten.

Du kannst mit Freude kreieren. Lass Spontaneität zu. Lasse ohne Aufwand, ohne Anstrengung, ohne etwas zu tun die unglaublichste Kreativität zu. Einfach indem du tust, was dein Herz zum singen bringt. Wenn du vorangehst und tust, was dein Herz zum singen bringt, fällt Dir alles, was du Dir wünschst einfach zu.

Wenn du dich in einem Zustand des Mangels befindest, wenn du dich in einem Opferzustand befindest, wenn du dich abmühst und viel Kraft für dein Tun aufwendest, machst und machst - langweilige Dinge machst, weil du denkst; „wenn ich die nicht tue, werde ich kein Essen auf dem Tisch haben und die Miete nicht bezahlen können und dieses und jenes nicht können“, siehst du, was ich meine? Dann wird dein Leben sehr langweilig, weil es deinen Vorstellungen entspricht. Genau so ist es, hmm?

Es ist oft ein Akt des Vertrauens zu sagen: „Ich weiss, wer ich bin. Ich weiss, dass ich in jedem Moment eine perfekte, ewige Ausdehnung der Schöpfung bin.“ Und wenn du es hier drin veränderst (er zeigt auf sein Herz), dann veränderst du es aussen automatisch auch. Das geschieht automatisch. Es kann gar nicht anders sein, denn du erschaffst es dir alles selber! Du tust das mit deinen Vorstellungen, deinen Glaubenssätzen, deinen Absichten, deinen Wünschen und deinen Erwartungen. Die kommen alle von Dir.

F: Es schein so schwierig. Selbst wenn du weißt, was für dich richtig ist und du dich in diesem Zustand der Freude befindest und diesen mit anderen teilen möchtest, so ist das Bewusstsein von allen anderen mit denen man zu tun hat und auch allem, worauf man seine Aufmerksamkeit richtet, so verschieden zu der eigenen Wirklichkeit, dass es schwierig ist, in diesem Zustand des Wissens, in der Mitte zu bleiben.

P’taah: Geliebtes Wesen, schon oft haben wir mit euch darüber geredet, wie ihr alle umher rennt und die Beziehung sucht, die die Leere in euch ausfüllen soll, damit ihr Freude, Ekstase und Seligkeit erfahren könnt. Ihr seid es so gewöhnt, dies zu wünschen und fühlt euch nur dann bestätigt, wenn ihr die Ekstase zurückgespiegelt seht. Ihr vergesst darüber manchmal, dass jeder die zentrale Sonne seines eigenen Universums ist. Doch wie auch immer, wenn du die Seligkeit und die Freude teilst, ohne dir zu wünschen, dass etwas zurückkommen soll, dann wird es viel einfacher für dich und weniger enttäuschend.

Jene unter euch, die diese Seligkeit anstreben und sich selbst jeden Tag in einem Zustand von mehr Freude, mehr Harmonie und spannender Aufregung in ihren selbst erschaffenen Leben befinden, und sie dann ihre Wahrheit mit jemandem teilen wollen und der sagt: „Was, spinnst du? Schau dich um. Schau, wie die Wirklichkeit aussieht, hmm. Dann... .Ah, kommt dir das bekannt vor, geliebtes Wesen? Es braucht tatsächlich etwas Übung, in diesem Zustand zu verbleiben, die Essenz dessen zu teilen, ohne ein Feedback zu erwarten.

F: Ich denke, dass mein Herz diesen Zustand gerne irgendwie mit anderen Leuten feiern möchte.

P’taah: Nun denn, so sei es! Wenn es das ist, was du dir wünschst, geliebtes Wesen, so wirst du es dir erschaffen. Du wirst es erschaffen. Hege keine Erwartungen über das wie, aber sei gewiss, dass es bereits ist. Wenn du offen bleibst, wirst du dieses Spiegelbild erkennen und es wird so sein.

F: Wenn du jemanden liebst und du darum tiefe Gefühle für diese Person hegst und diese Person geht durch schwierige Zeiten, dann ist es schwer, in Gegenwart dieses Menschen zu sein, weil es so schmerzhaft ist. Soll man sich immer wieder in diese Position begeben und versuchen, den Schmerz, in dem sich dieser Mensche befindet zu transmutieren? Das ist definitiv intensiver, als wenn man sich von der Person fernhält.

P’taah: Geliebter, warum glaubst Du, kreierst du dir Beziehungen? Doch wisse, die tiefe Wahrheit über Beziehungen bedeutet, dass du dein Wonnegefühl teilst. Doch wir sagen oft, es sollte eher Scheiss-Beziehung (engl. Wortspiel: relationship – relation-shit) heissen, denn meist kommt ihr zusammen, um zunächst die leeren Stellen des anderen zu füllen. Ihr kommt mit der Erwartung eines Ideals zusammen. Wenn sich das nicht erfüllt, dann seid ihr enttäuscht. Dann ist die Beziehung auch ein Spiegelbild, das euch direkt ins Gesicht springt. Du gerätst Aug’ in Aug’ mit Dingen, die für dich nicht in Harmonie sind.

Darum sagen wir euch, dass ihr vor der Angst nicht davonlaufen könnt. Ihr werdet sie gleich um die Ecke wiederfinden. Seid einfach liebevoll und unterstützend. Ihr braucht euch die Geschichte nicht zur eigenen zu machen. Seid einfach liebevoll unterstützend und kümmert euch um eure eigenen Gefühle, so wie sie auftauchen. Wo du Schmerz verspürst, da übernehme die Verantwortung, gleiche die Werturteile aus und fühle das Gefühl.

F: Selbst wenn man es viele, viele Male, mit viel Aufwand tun muss, soll man damit weitermachen und da durch, bis keine Angst mehr übrig ist?

P’taah: Hör auf, es tun zu wollen. Lasst mich euch daran erinnern, dass es ist wie Zwiebeln schälen. Ihr hattet das ganze Leben, ja sogar alle eure Leben, um diese Schichten um euer Herz aufzubauen. Ihr könnt das in einem Aufwisch erledigen, müsst ihr wissen. Das ist die Wahrheit. Es ist möglich, wirklich, alles auf einmal zu erledigen. Doch seid auch gewahr, dass ihr euch sehr mit den Dramen verbunden fühlt. Ihr liebt die Geschichten. Ihr habt jedes Mal von neuem die Wahl. Und was ihr das eine mal nicht in Harmonie bringt, das wird euch erneut begegnen, versprochen.

F: Wir haben die Wahl? Wir können es jetzt tun?

P’taah: In der Tat.

F: Wir können es auch noch etwas aufschieben?

P’taah: In der Tat.

F: Es spielt keine Rolle, ob wir es tun, wir haben ganz einfach eine Wahl.

P’taah: Genau. Es ist dein Spiel. Jeder Teil davon. Du bist der Spieler, du bist der Schiedsrichter und du machst die Regeln, während du voranschreitest. Nur bist du dir selbst dein strengster Schiedsrichter. Ausser dir verurteilt dich bestimmt niemand. Kein Gott würde jemals so streng zu euch sein, wie ihr zu euch selbst seid.

F: Du hast am Anfang über simultane Leben gesprochen. Haben wir Leben an Orten wo wir ein freudigeres Dasein haben? Sind wir hier in dieser Wirklichkeit, um Lektionen zu lernen?

P’taah: Ihr seid nicht wegen der Lektionen hier. Ihr seid hier wegen der Erfahrungen. Dass ihr aus euren Erfahrungen Weisheit gewinnen könnt, ist wunderbar, wirklich.

Wir erinnern euch daran, dass ihr nicht nur auf viele Leben in dieser Dimension fokussiert seid, ihr erfahrt auch andere Wirklichkeiten ausserhalb dieses Raum-Zeit Kontinuums, ausserhalb dieses Universums, ja, sogar bis hin zur Leere der Schöpfung. Das bedeutet auch in den Sphären der Engel. Ihr seid Teile von all dem. Ihr seid von nichts getrennt. Ihr erfahrt diese ewige Erfüllung oft im Schlaf, wenn ihr euch in euren Träumen befindet. Da besucht ihr viele Dimensionen. Ihr spielt und heilt euch dort, gewinnt Weisheit und erinnert euch an eure grössere Wahrheit.

F: Machen wir in anderen, simultanen Leben ebenfalls Erfahrungen als Opfer?

P’taah: Oh, ihr wart viele Male Opfer, geliebte Wesen, ja.

F: Gleichzeitig?

P’taah: Das geschieht alles gleichzeitig. Ihr alle wart grosse Opfer und lebt alle an anderen Orten ein grosses Opferdasein. Doch indem ihr es hier ändert, ändert ihr es in allen euren anderen Leben, auch in dem, was ihr als Vergangenheit oder Zukunft bezeichnen würdet.

F: Das betrifft nicht nur die Erde?

P’taah: Ganz und gar nicht. Es betrifft nicht nur diese Dimension der Wirklichkeit. Das hat nichts mit der Wirklichkeit der dritten Dichte zu tun. Das betrifft die vierte und fünfte Dichte. Doch wir meinen, dass euch diese Zahlen nichts bedeuten. Ihr wisst nicht einmal genug über diese Dichte, ganz zu Schweigen von allen anderen. Jedoch, was hier geschieht wird sich ganz bestimmt auf andere Wirklichkeiten auswirken.

F: Du erwähntest, dass wir uns so zu sagen im letzten Akt dieses bestimmten Stückes befinden und dass wir im Begriff stehen, weiter zu gehen.

P’taah: Das ist richtig.

F: Okay, wenn wir also weiter ziehen, wie wird es da aussehen? Werden wir an einen Punkt gelangen, wo wir gewisse Dinge ausgemerzt haben werden, wie z.B. Schmerz und Angst?

P’taah: Absolut.

F: Das ist also dann für uns drin. Okay, dann ist das also ein langsamer Prozess?

P’taah: Er ist eigentlich nicht unbedingt langsam. Der Zeitrahmen dafür ist kurz und die zeitliche Beschleunigung wird sogar noch zunehmen. Für eine Weile wird es scheinen, als würden die Polaritäten immer stärker. Der Zeitpunkt, die Wahrscheinlichkeit für dieses Ereignis befindet sich in eurem Jahr 2012-2013. Man könnte es mit einer Berg- und Talfahrt vergleichen. Die Zeitverschiebung hat ausserhalb eures Raum-Zeit Kontinuums bereits stattgefunden. Auf gewisse Weise wird alles immer schneller.

Dieses Wachstum ist exponential. Die Veränderung im Bewusstsein wird sehr schnell geschehen. Für eine bestimmte Zeit wird es scheinen, als wäre die Macht der Angst viel stärker. Das ist nicht so. Das zeigt nur die eine Seite der Polarität. Es wird geschehen, dass die Liebe ganz einfach die Angst umschliesst und das wird in einem einzigen Augenblick geschehen. Wirklich.

Auch wenn wir sagen, dass es auf globaler Ebene in einem einzigen Augenblick geschehen wird, so gewinnen zur Zeit mehr und mehr Menschen Einblicke in diesen Übergang. Ihr werdet nirgendwo hingehen. Es ist einfach ein Zustand. Die Frequenz eures Seinswesens wird sich simultan mit der Frequenz eures Planeten und allem was darauf und darin existiert verändern.

Es gibt Leute, die jetzt diese Erfahrung des Eins-Seins, dieser vierten Dichte machen. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es wie ein Ein- und wieder Auftauchen und mag nur für einen kurzen Moment anhalten, wobei es einem wie eine Ewigkeit erscheint. Er mag sogar für Tage anhalten und dann ist er wieder weg. Die Leute sagen: Ich weiss nicht warum, aber ich habe nichts getan, um diese ausserordentliche Veränderung zu provozieren.

Es wird geschehen, dass mehr und mehr Leute diese Erfahrungen machen und mehr und mehr Leute werden diese Erfahrung für immer längere Momente machen. Und wenn dann die Verschiebung tatsächlich geschieht, wird es sein, als hättet ihr vergessen, dass es je anders war. Es ist diese Gewissheit des Nicht-Getrennt-Seins, des absoluten Eins-Seins. Es ist der Zustand, in dem ihr eure wahre Identität kennt. Ihr werdet auch fähig sein, universelle Muster zu erkennen.

Denn seht, Was zur Zeit geschieht, findet eher auf emotionaler, als auf intellektueller Ebene statt. Es ist mehr ein erfühlen dieses Wissens, als dass ihr ein intellektuelles Muster erkennt. Natürlich werdet ihr euren Intellekt weit ausdehnen, bis hin zu einem neuen Fokus, der dann zu einer gänzlich neuen Technologie führen wird. Ihr werdet mit absoluter Gewissheit die Kraft der Gedanken einsetzen. Das wird sein, wie die Fahrzeuge, von denen ihr so fasziniert seid. Die, mit denen man in den Weltraum fliegen kann. Die E-Motion. Das ist die Kraft.

Darum sagen wir auch immer, wie wichtig es ist, dass ihr erkennt, dass die Gedankenkraft mit den Gefühlen verstärkt wird. Wenn dies ein Gefühl der Angst ist, dann könnt ihr erkennen, was ihr erschafft. Wenn ihr aber diese Angst annehmen könnt und eure Gedanken mit Liebe, Freude und Begeisterung verstärkt, seid gewiss, dass bereits ist, was ihr euch wünscht. in diesem aufregenden Seinszustand unterstützt euch das Universum bedingungslos. Und das, meine Lieben, heisst Souveränität. Das ist wundervoll, voll der Wunder, wirklich.

F: Danke, dass du heute Abend bei uns warst.

P’taah: Ah, meine Lieben, es ist immer eine Freude und wirklich eine grosse Ehre bei euch zu sein, mit euch eure Essenz zu teilen und in dieser Weise mit euch zu reden. Kommt und spielt wieder einmal mit uns, hmm? Das Geheimnis liegt darin, dass es euch nicht durch den Kopf gehen soll. Es soll durch das Herz geschehen. Das ist, warum wir sagen; „Schraubt euren Kopf ab und nehmt ihn unter den Arm. Lasst euer Herz die Arbeit verrichten,“ hmm. Gewährt dem Hirn eine Pause.

Denn seht, euer Intellekt wurde erschaffen, um eurem Herzen zu dienen. Doch er wurde ziemlich eingebildet mit seinem Wunsch, die Welt zu beherrschen, hm?

Nun gut, meine Lieben. Wir wünschen ein wahres Namaste und sagen; macht’s gut! Bis zum nächsten Jetzt. Geht in Freude und spielt oft, okay? Und vergesst nicht, eure Wünsche zu äussern, eure Absichten und eure Erwartung, mit der Gewissheit, dass bereits ist, was ihr euch wünscht und äussert jeden Tag eure Dankbarkeit für das Wunder, das ihr seid.


Copyright Jani King 2001

Aus dem Englischen übersetzt von Sonja Göschel Hunziker








 






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